Heimflug – Air New Zealand macht Probleme

Die letzten Tage verbachte ich im Hostel, da eine leichte Mandelentzündung mich lahmgelegt hatte. Gestern Abend war dann Abflug. Ich bin extra 4 Stunden eher zum Flughafen gefahren, weil ich schon geahnt hatte, dass es Probleme geben könnte.
Und so war es auch:
Beim Check-In stellte sich herraus, das mein elektronisches Ticket noch nicht auf die neuen Ablugdaten umgeschrieben war. Trotzdem wuirde das Gepäck schonmal gewogen und auch das Sportgepäck wurde ohne Probleme akzeptiert. Also schnell bei Tonja angerufen und eine Stunde später war das e-Ticket dann korrekt. Also wieder zum Schalter mit dem ganzen Gepäck. Leider war der Check-In-Heini, mit dem ich zuvor gesprochen hatte, nicht mehr da. Also bin ich zu einem anderen gegangen, was sich leider als großer Fehler heraus gestellt hat! Jetzt war zwar alles mit dem Ticket okay, aber das Gepäck machte jetzt Probleme! Zuerst behauptete der Sepp, ich dürfte nur ein einzelnes Gepäckstück mitnehmen: max. 30 kg, abmessungen 150x50x50cm, mein Kitegepäck halt. Meine normale Reisetasche müsste leider in Auckland bleiben. Und zur Krönung würde mich das ganze 45 NZ$ pro KG kosten. Der Typ hatte null Ahnung! Also erstmal wieder mit Tonja telefoniert, die wiederum mit Air Newzealand in Frankfurt und der Lufthansa telefonierte!
Nach einer weiteren Stunde ungewissen Wartens, wagte ich einen erneuten Versuch, diesmal bei einer Frau. Die hatte noch viel weniger Ahnung als der Typ zuvor, was sich allerdings in diesem Fall als praktisch herrausstellte, denn sie war hilfsbereit und nicht so ein Sturkopf, wie der Kerl zuvor. Das Grundproblem mit dem Gepäck ist folgendes:
Lufthansa hat ein Gepäckstückkonzept, nachdem abgerechnet wird; Air Newzealand hat sowas nicht, es wird nach Gewicht berechnet.
Als ich der Dame allerdings die Quittung vom Hinflug zeigte, wo explizit draufstand, das ich 150 Euro auf dem Hinweg gezahlt hatte, telefonierte sie mit ihren Vorgesetzten
und mein Gepäck wurde, Gott sei Dank, für ca. 135 Euro mitgenommen (Übergepäck+Sportgepäck).
Nachdem ganzen Stress ging es erstmal zu McDonalds, und dann in Richtung Gate.
Auf dem Flug hatte ich einen Gangplatz, ich konnte also schön die Beine ausstrecken.
Um 6.42 Uhr Ortszeit (GMT+8) landete ich sicher in Hong Kong. Jetzt genieße ich hier das gratis WLAN, werde mir gleich was zu Essen suchen und dann einen Film auf dem Laptop gucken.
Der Flug nach Frankfurt ist dann in ca. 5 Stunden!

01

06 2011

Die letzten Tage

Die letzten Tage hatte Marco mich noch einmal in Orewa besucht. Leider meldete sich kein Interessent für das Auto. Also wurde alles ausgeräumt und bei Marco in den Bus geladen. Sonntag ging es dann nach Auckland zu einer Automesse, wo leider neben mir noch 45 weiter Campervans standen, sowie noch 200 andere Autos. Nach 4 Stunden Rumsitzen und Warten kam dann mal ein Interessent der sich das Auto etwas genauer anschaute, aber mir letztendlich einen viel zu niedrigen Preis nannte.
So ging es erfolglos in die City Garden Lodge, wo ich jetzt bis zum Abflug bleibe. Von Marco verabschiedete ich mich am Sonntag Nachmittag, er wollte wieder zur Farm fahren um zu Arbeiten.
Heute habe ich das Auto dann an einen Händler verkauft, da sich noch immer NIEMAND auf meine Anzeigen im Internet gemeldet hatte.
Hier im Hostel sind auch viele nette Leute. Gestern lernte ich Tobias kennen, der morgen nach Hause fliegt. Als wir so über unsere Reise sprachen stellte sich heraus, das sein Auto auch in Nelson aufgebrochen wurde! Und das Krasseste ist: Vom selben Autoknacker! Leider hatte er etwas mehr Pech als ich, da Kameras, Portemonnaies, Sonnenbrillen etc bei ihm und seinem Kumpel geklaut wurden!

Jetzt werde ich die letzte Woche hier in Auckland noch schön genießen, auch wenn es die nächsten beiden Tage erstmal wieder regnen soll.

24

05 2011

I’m coming home!

Die letzten 7 Tagen waren von Langeweile und Regen geprägt!
Ich habe mich entschieden, den Flug umzubuchen! Wie ich von mehreren Locals erfuhr, soll es hier im Juni und Juli onunterbrochen regnen und auch kalt werden. Da hab ich keinen Bock drauf!
Also geht es in 2 Wochen wieder in die Heimat, wo die Sonne scheint und 3 Wochen Frankreich-Urlaub und eine Woche Kiten auf Langeoog auf mich warten!
Gestern habe ich also den ganzen Tag das Auto gewaschen, komplett ausgeräumt, entmüllt, ausgefegt, gewischt und letztendlich fotografiert und im Internet inseriert!
Jetzt heißt es warten, dass ich Surfboard, Subwoofer und Auto schnell loswerde!

15

05 2011

Farmwork!

Pünktlich um 6 Uhr morgens hörte ich Mark auf dem Quad und Marco auf dem Crossmotorrad losdüsen. Ich schlief aber wieder ein und fuhr 40 Minuten später mit dem Auto zur Melkanlage. Da waren die beiden schon voll im Gange! Die gesamte Anlage wurde 2007 gebaut und hat wohl mehr als 1.000.000 NZ $, also mehr als 500.000 Euro gekostet! Es war echt total beindruckend wie fast alles automatisch geklappt hat! Allerdings waren ein paar Kühe dabei, die nie zuvor in dem drehenden Melkkarussell standen. Die waren dementsprechend etwas panisch, aber sie haben’s natürlich überlebt.
Nachdem alle Kühe gemolken waren, wurde der komplette Bereich mit Wasserschläuchen gereinigt und dann fuhren wir erstmal wieder zurück zum Haus um zu frühstücken. Um 9 ging es dann wieder weiter. Marco und ich fuhren mit dem Quad zur Scheune und luden mit einem Trecker einen großen Heuballen auf einen kleinen Anhänger des Quads. Dann fuhren wir zur Kuhweide und begannen das Heu zu verteilen: Ich fuhr langsam Spiralförmig über die Wiese, Marco stand auf dem Hänger und verteilte das Heu.
Als das auch erledigt war fuhren wir wieder zurück zum Haus wo Mark uns mitteilte, das Marco ab jetzt frei hätte.
Den restlichen Vormittag und Nachmittag verbrachten wir also damit, eine Lautsprecher Box für Marcos Van zu basteln. Die notwendigen Werkzeuge und Materialien fanden wir in Marks chaotischer Werkstatt, auch wenn es manchmal gedauert hat, bis man etwas bestimmtes gefunden hat!
Abends schauten wir uns dann einen Film auf meinem Netbook an.
Morgen fahre ich nach Orewa, das etwas nördlich von Auckland liegt, weiter um dort hoffentlich Kiten zu können!

08

05 2011

Wiedersehen mit Marco!

Als ich heute Morgen losfuhr regnete es teilweise so stark, das man trotz Scheibenwischer nichts mehr sehen konnte! Je näher ich aber Rotorua kam, desto mehr klärte es auf! Als ich dann auf der Farm in der Nähe von Arapuni ankam, schien die Sonne und es waren ein paar Wölkchen am Himmel!
Ich wurde von Mark, dem Besitzer der Farm, freundlich begrüßt und traf dann endlich Marco! Er drückte mir nur schnell einen Blaumann in die Hand und dann fuhren wir mit dem Quad erstmal über das ganze Gelände und Marco zeigte und erklärte mir alles!
Als wir zurückkamen kuschelten wir erstmal mit dem 7 kleinen Kätzchen, die alle total verschmust waren! Hätte am liebsten alle mitgenommen, aber in meinem kleinen Van kann ich die ja leider schlecht halten, obwohl sich zwei Kätzchen es sich dort schon gemütlich gemacht hatten!
Am späten Nachmittag fuhren wir dann eine Stunde lang bis nach Hamilton und gingen dort ins Kino, um Fast & Furious 5 zu gucken.
Um 11 Uhr Abends kamen wir dann wieder auf der Farm an und wir gingen beide schlafen, denn morgen muss Marco um 6 aufstehen um die Kühe zu melken und ich will ihm dabei zusehen!

07

05 2011

Ohope – Regentag

Heute hat es wieder viel geregnet. Also hab ich den ganzen Tag nur gechillt: Frensehen oder Lesen!
Abends kam dann noch eine andere Backpackerin an mit der ich einwenig gequatscht habe. Währenddessen rief mich Marco an und gab mir die Adresse von der Farm auf der er gerade arbeitet. Ich werde morgen also in Richtung Hamilton losfahren und ihm einen Besuch abstatten!

06

05 2011

East Cape

Als ich heute morgen nach dem Aufwachen aus dem Fenster schaute, war ich doch etwas sauer: Nebel!
Nach einer Stunde verzog er sich aber glücklicher Weise und ich konnte die Fahrt beginnen. Vorher schaute ich noch mal Kurz bei Kate und Tim vorbei, sie hatten den “Fahrzeugschein” (Owner Certificate) von meinem Auto bei sich in den Briefkasten gelegt; den Brief tauschte ich dann gegen eine Flasche Wein als Dankeschön.
Dann ging es auch endlich los, 380 km voller Kurven lagen vor mir!
Der erste Teil bis zum Eastcape war sonnig mit einigen Wolken, so dass ich die Anaura Bay bei halbwegs vernünftigen Wetter genießen konnte.
In Tikitiki besuchte ich kleine Kirche, die innen komplett mit Maori-Schnitzereien verziert war. Beieindruckend!
Je näher ich aber “Te Araroa”, der Stadt in der Nähe des eigentlichen East Capes, kam, desto nebeliger wurde es!
In dem kleinen Dorf angekommen betrug die Sichtweite unter 50m. Ich entschied mich, den Abstecher zum Ostkap zu canceln. Ich tankte also nur etwas total überteuerten Sprit und fuhr weiter.
Kurze Zeit später verzog sich der Nebel und man konnte endlich mal wieder was von der Landschaft sehen durch die man fuhr!
Nach 6.5 Stunden kam ich ihn Opotiki an und tankte mal wieder auf.
Kurze Zusammenfassung Eastland:
- Abgelegen
- viele Schafe und Kühe
- sehr grün
- viel Maori Kultur
- viele Kurven

Von Opotiki ging es wieder nach Ohope auf den Campingplatz, der, wie hätte man es auch anders erwartet, leer war. Abends schaute ich also fernsehen. Mal wieder…

05

05 2011

Gisborne – Gewitter

Leider hatten Kate und Tim auch heute keine Zeit, weil sie arbeiten mussten. Da aber nur für morgen am East Cape gutes Wetter angesagt ist, werde ich morgen meine Reise durch das Eastland beginnen, auch ohne die beiden getroffen zu haben.
Heute Abend zogen mehrere Gewitterzellen über Gisborne hinweg, eine krasser als die nächste. Aber mich im Campervan stört das ja nicht!

04

05 2011

Napier to Gisborne

Vormittags schlenderte ich durch Napier und begab mich dann auf den Weg nach Gisborne. Auf halber Strecke verbrachte ich dann noch einige Zeit an dem Schwanensee und fuhr dann weiter.
Jetzt bin ich wieder auf dem Campingplatz, Kate und Tim haben heute leider keine Zeit. Ich hoffe ich kann sie morgen mal besuchen!

03

05 2011

Napier / Hastings / Havelock North – Kein Job und Regen

Vormittags telefonierte ich mit Ollie, dem Mitarbeiter von Vidal Estate. Wir machten ein Treffen um 14 Uhr aus, also hatte ich noch etwas Zeit, die ich mit Lesen verbrachte. Dann düste ich schnell nach Hastings zur Winery. Dort machte ich dann erstmal ein Wine-Tasting und durfte alle Vidal Weine probieren. Dann kam Ollie kurz vorbei, sagte mir nur, dass frühestens, und wenn überhaubt, in 3 Wochen ein Jobangebot vorhanden sei. Nach ein bisschen Small-Talk verzog er sich dann auch schon wieder.
Irgentwie hatte ich mir da mehr erhofft; ich hab ja nicht mal die Winery ansehen dürfen!
Danach fuhr ich weiter nach Havelock North und dort auf den Ausguck, nur war der bei wolkenverhangenem Himmel natürlich nur halb so schön.
Am späten Nachmittag fuhr ich dann auf den Campingplatz in Hastings, telefonierte mit meinen Eltern und Marco und schaute fernsehen.

02

05 2011